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Der Sommer ist so langsam rum…

Schon einige Wochen, sogar Monate habt ihr nichts neues lesen können…

Muss ich mich dafür entschuldigen? Sagt ihr es mir… 🙂

Naja, so so langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu. Die Tage werden kürzer, die Sonne geht später auf und früher unter, es wird Herbst…

In diesen knapp zwei Monaten hatte ich sozusagen eine Sommerpause. Kreativitätspause möchte ich nicht sage, da ich nicht garantieren möchte und nicht kann dass sich irgendwas großartig verändern wird.

Mein Plan sieht so aus, dass ich wieder regelmäßig Artikel schreibe und wieder eine gewisse Kontinuität reinbringe. Reichlich unspektakulär also. Eine Änderung wird euch vielleicht in Zukunft auffallen. Es wird möglicherweise mehr Fotos geben. Ich habe mir nämlich letzte Woche eine neue Kamera zugelegt. Mal sehen ob es meine Fotos in den Blog schaffen, nachdem sie mein hartes Auswahlverfahren durchlaufen haben…

Ich möchte euch noch ein Erlebnis mitteilen, worüber ich jetzt noch nachdenke. Letzten Freitag haben zwei Freunde mit mir in dem gepachteten Garten meines Opas übernachtet gegrillt, geredet, gelacht, ernst gewesen, Gedanken ausgetauscht, kaum geschlafen… Irgendwann sind wir dann durch den stockfinsteren Wald meine Schienbeine schmerzen heute noch in den benachbarten Ort gelaufen. Wir sind runter an die Nagold, weil wir uns da was „ansehen wollten“. (Ein paar Insider wissen was ich meine…)

Jedenfalls war in der Nähe vom Fluss, auf dem Parkplatz ein Gruppe von acht türkischstämmiger Jungs (ein Italiener war dabei). Jedenfalls haben die uns gesehen und sind auch in die Nähe von dem Fluss gelaufen. Von einiger Entfernung haben die uns dann zugerufen mit einiger Aggresivität, was wir da wollen und wer wir sind.

War jedenfalls kurz ne recht angespannte Situation. Wir sind dann hoch aus dem Schatten auf sie zugelaufen und haben sie dann einfach in ein Gespräch verwickelt. Als erstes haben wir uns vorgestellt, wer wir sind und wo wir herkommen. Die haben schon ganz überrascht ausgesehen…

Was dann in den nächsten zweineinhalb Stunden geschehen ist, habe ich mir eine halbe Stunde zuvor nicht mal träumen lassen. Wir hatten eine extrem interessante, ehrliche und aufschlussreiche Unterhaltung.

Wir haben über Herkunft, Klischees, Prägungen, Ausdrucksweisen, Immigrationsprobleme, etc. gesprochen.Das tolle war, dass sie und wir sehr ehrlich geworden sind. War am Anfang noch eine gewisse Aggression zu spüren, hat sich das ganze in eine echte Debatte entwickelt. Ob die Jungs es so wie wir drei empfunden haben, kann ich nicht sagen. Es wäre aber super.

Die Jungs haben auf den ersten Blick ein nicht unbedingt vertrauenserweckenden Eindruck gemacht. Als wir uns dann aber verabschiedet haben, musste ich meinen Eindruck wesentlich korrigieren.

Ich würde mich sehr freuen diese Jungs nochmal zu treffen.

Ich habe an diesem Abend wieder mal lernen dürfen, dass unser Schubladendenken uns vor so vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen abhält, dass man fast traurig sein sollte.

In Zukunt möchte ich noch viel mehr auf Fremde, auch auf offener Strasse zugehen, und in ein Gespräch kommen. Ob es mir gelingt, oder nicht werdet ihr in Zukunt erfahren… 🙂

Worüber ich mir Gedanken mache…

Komisch. Die letzten zwei, drei Wochen habe ich nur sehr sporadisch Posts veröffentlicht…

Ich mache dann immer gleich so eine interne Ursachenfindung, woran das wohl liegen mag. Auf den Grund bin ich noch nicht gekommen… 🙂

Jedenfalls habe ich mir auch in dieser Zeit Gedanken über die verschiedensten Dinge gemacht:

1. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Ein Mensch, dessen Eltern Alkohol-, Drogenabhängig oder sonstige Probleme haben, ist auf dem besten Weg den gleichen Weg einzuschlagen. Häufig leben wir in unserer heilen Welt Gemeindeblase und zeigen auf die schlechten Menschen da draußen. Dass diese Menschen aber teilweise nichts dafür können, sie haben ja nie was anderes gesehen, geschweige denn gelernt, kommt uns nicht in den Sinn…

2.Was ist echte Demut? Ist das alles zu schlucken, was man so abbekommt? Nie aufzumucken, sich alles gefallen lassen zu müssen, sich nie wehren? Auf der Arbeit, in der Gemeinde?

Wir müssen lernen über die Dinge, die uns nicht passen zu reden. Ich meine nicht nörgeln und jammern. Ich meine sachlich und konkret über irgendwelche Missstände zu reden. Das alles muss in der Liebe geschehen.

3. Wie schon an anderer Stelle angedeutet, geht das Kenia – Projekt weiter.

Aktueller Projekt-Stand: Wir stehen kurz vor der offiziellen Vereinsgründung. Die Gründungsmitglieder und Vorstände stehen fest. Der Name der Organisation wird demnächst veröffentlicht.

Der Termin für die nächste Reise steht auch schon fest. Hast du Interesse? Dann halte dir die zwei Wochen vom 17.10.09 – 31.10.09 frei. Viel wichtiger aber, bete dafür!

Ob es bei uns klappt ich würde sehr gerne ist noch nicht sicher, weil noch ein paar andere wichtige Termine im Raum stehen. Ich habe es einfach abgegeben und bin zuversichtlich, dass es schon alles seinen Weg gehen wird…

Dieses Jahr wird es aber eine reine Evangelisationsreise mit Schuleinsätzen und Straßenmission. Es bleibt auf jeden Fall spannend…

4. Hauskirche. Kennt ihr Wolfgang Simson? Mir war er unbekannt. Bis ich einen sehr interessanten Vortrag von ihm gehört habe, der mir von einem Bruder empfohlen wurde. Den Vortrag findet ihr hier… (einfach auf die Bilder klicken…) Hört ihn euch bitte an, sehr interessant.

Habe mir den Vortrag schon zweimal angehört und er beschäftigt mich. Biblisch gesehen hat er absolut recht, aber dieser Ansatz verändert Gemeinde und noch viel schlimmer dafür muss ich mich und mein Denken verändern… 🙂

Mich würde interessieren was ihr davon hält. Könntet ihr euch sowas vorstellen?

Fakt ist, dass wir Menschen in der Gemeinde mehr Gemeinschaft haben müssen. Nicht nur Sonntags zum Kaffee, wir müssen uns während der Woche treffen, gemeinsam kochen, gemeinsam essen, gemeinsam den Tag verbringen, das normale Leben miteinander teilen…

Das ist jedenfalls die Theorie, bin gespannt was die Zukunft bringt… 🙂

Die JUMIKO 2009 ist vorbei…

Wie bereits berichtet, hatte ich ja vor mit meiner Frau und einigen Freunden auf die Jumiko nach Stuttgart zu fahren.

jumiko-2009-titelGott sei Dank, es hat geklappt! Auch bei meiner Frau. Ella ist Krankenschwester und sie hätte eigentlich gestern Dienst gehabt. „Irgendwie“ hat sie es aber geschafft, doch den Dienst zu verlegen… 🙂

Im Vorfeld habe ich dafür gebetet, dass ich die richtigen Vorträge besuche und es war auch tatsächlich so. Welcher Vortrag mir besonders gut gefallen hat, war der Vortrag von Hermann Hofsäß. Sobald dieser Vortrag online ist, werde ich ihn verlinken und auch nen kleinen Bericht darüber schreiben…

Was mich wieder zum Nachdenken gebracht hat, war die Aussendung der Missionare am Ende der JUMIKO. Es waren Leute dabei, die eine sehr gute Ausbildung oder sogar studiert haben. Die hier gutes Geld verdienen würden, die eine Karriere vor sich haben oder gehabt haben, die einfach alles hier in Deutschland hinschmeißen, die ihr bequemes Leben, gegen ein Leben voller Gefahren, Opfer und Entbehrungen eintauschen. Dafür tun sie aber, dass was Jesus von uns allen verlangt: „Gehet hinaus in alle Welt und verkündigt mein Wort.“

Der Leiter der Schlussveranstalung Ralf Albrecht sagte sinngemäß: „Ihr entscheidet euch nicht ob ihr in die Mission geht, ihr entscheidet euch ob ihr nicht geht.“

Natürlich ist so eine Aussendung auch eine sehr emotionale Angelegenheit. Ich glaube, dass es gefühlten 95 % der Anwesenden ähnlich ging wie mir. Es geht nicht darum was ich in dem Moment gestern empfunden habe. Viel wichtiger ist, was ich aus diesen Empfindungen mache, wie ich mein Leben ausrichte. Will ich mein Leben Jesus bzw. der Arbeit für Jesus weihen? Schaffe ich es die Kontrolle über mein Leben loszulassen, die Kontrolle abzugeben? Fragen die mich schon seit Jahren und Monaten beschäftigen. Fragen die gestern wieder aufgewärmt wurden. Wie sieht es bei dir aus?

Es muss ja nicht sofort für jeden die Weltmission sein. Allein wenn wir uns ernsthaft Gedanken machen, wie wir unsere Klassenkameraden oder Arbeitskollegen ansprechen sollen, wird uns sehr schnell klar, dass auf uns sehr viel Arbeit wartet…

Übrigens: Wenn ihr nicht dabei sein konntet wolltet, ist das natürlich schade, weil ihr wirklich einige sehr gute Predigten und Missionsberichte verpasst habt. Die gute Nachricht ist aber, dass ihr alle Vorträge Ende Janaur bei Sermon-Online runterladen bzw. streamen könnt…

16. JUMIKO in Stuttgart II

Möchte jetzt mal ganz gerne die versprochene Auflistung machen, bei welchen Vorträgen ich am Sonntag gerne dabei wäre… jumiko-2009-titel

Los geht es ja schon um 09.30 Uhr, d. h. wird nicht viel mit Ausschlafen…  😉

09.30 Uhr Hausmann & Lieb Über Gott reden – als Manager und in der Berufsschule – Bibelarbeit für Christen am Arbeitsplatz Raum C 6.1

alternativ: Reinhold Schwamm + Missionare von wegen „Blutsbruder“ ! Bibelarbeit zur Freundschafts-Evangelisation unter Indianern Raum C 6.2

11.30 Uhr Hermann Hofsäß Raum Bist Du ein bester Freund? Über die wichtigsten Gespräche im Leben Bibelarbeit : Philipper 4,5 Raum C 1.1.1

alternativ: Sabine Ball und Ralf Knauthe Die Millionärin und der DJ – für die Kinder der Straße „Stoffwechsel“ in Dresden – neue Chancen für junge Leute Raum C 1.1.2

14.00 Uhr Heinz Spindler Opfer, die Gott wirklich gefallen
Bibelarbeit : Hebräer 13, 12–15 Raum C 1.2

alternativ: Nicolas Kessely Komm herüber und hilf uns!
Leben wie ein Missionar in Frankreich – wer macht mit? Raum C 6.1

alternativ 2: Verschiedene Missionswerke im Team That’s my life! Missionare berichten – live & alive Raum C 6.2

Letztes Jahr waren wir auch bei der Schlussveranstaltung dabei. Es ist ein absolut bewegender Moment, wenn die ganzen Missionare mit ihren Familien (teilweise fünf oder sechs Kinder) nach vorne kommen und sich vorstellen. Gemeinsam mit den Besucher wurden dann alle Menschen die in die Mission gehen (es waren ca. 60 Personen) gesegnet und für sie gebetet. Freue mich schon darauf…

Heinz Spindler hat letztes Jahr die Schlussveranstaltung geführt, dabei hat er auch ein richtig gutes Wort gebracht. Deswegen möchte ich auch sehr gerne seinen Vortrag hören…

Bin gespannt ob ich jemand von euch auf der JUMIKO sehen werde…  🙂

Der barmherzige Samariter heute…

Eben hat mein Cousin, Trainingspartner und vor allem guter Freund, Paul, eine sehr lebensnahe Predigt in unserer Gemeinde über die Barmherzigkeit gehalten.

Dabei hat er ein Beispiel formuliert wie die Geschichte des barmherzigen Samariters heute aussehen könnte. Ich will es mal mit meinen Worten formulieren. bettler-1-zuschnitt1

Stell dir vor ein Obdachloser Penner, ein Mensch am Rande der Gesellschaft ist in einer Situation wo er Hilfe benötigt. Er ist passt in diese Tage kurz vor dem Erfrieren. Er hat nur eine dünne Jacke, keine Mütze und Handschuhe und auch seine Stiefel haben schon wesentlich bessere Tage gesehen. Der Obdachlose sitzt an einer Stelle, wo viele Menschen an ihm vorbeigehen. Es ist nicht zu übersehen, dass er ein echtes Problem hat.

Während er so dasitzt und sich einen abfriert, kommt ein Streetworker vorbei, der ihn kennt. Statt aber auf ihn zuzugehen er hat ihn gesehen schaut er dass er schnell nach Hause kommt. Es ist schon spät, Überstunden hat er auch schon zwei geschoben, seine Familie wartet auf ihn – er geht einfach vorbei.

Der Pastor aus der örtlichen Gemeinde kommt vorbei. Er schaut auf den Obdachlosen, er schaut auf die Uhr und ihm fällt siedend heiß ein, dass er noch unbedingt die Predigt für den nächsten Tag vorbereiten muss und er schon jetzt nicht weiß, wie er alles unter den Hut kriegen soll. Auch er geht vorbei, auch wenn es nicht lange dauern würde, dem Obdachlosen einen warmen Kaffee zu besorgen.

Ein Dritter Mensch kommt vorbei. Dieser Mensch hat keine Eile. Durch die akutelle Finanzkrise sind seiner Firma einige sehr wichtige Aufträge weggefallen. Dadurch wurden alle Hilfsarbeiterjobs wegrationalisiert. Damit auch sein Job. Er läuft durch die Straßen, er kann nicht Heim, er weiß nicht wie er seine Familie durchbringen soll, wie er den Kredit für das neue Auto abbezahlen soll. Da sieht er den Obdachlosen und er schaut auf sich herab, schaut sich seine neuen Stiefel, seine warme Jacke und kommt ins Grübeln. Etwas in ihm sagt, dass er diesem Menschen helfen soll. Er weiß nicht woher dieses Gefühl kommt, aber es ist da. Er geht zu dem Obdachlosen hin, setzt sich zu ihm, kommt mit ihm ins Gespräch und lädt ihn zu einer heißen Tasse Tee bei ihm zu Hause ein… bettler-21

So ähnlich könnte die Geschichte heute aussehen. Der Mann hat keinen Grund zu helfen. All jene, deren Aufgabe genau solche Menschen sind, fühlen sich nicht zuständig oder haben einfach keine Zeit. Wie häufig schaue ich bei dem Elend weg?

Paul hat noch folgendes Gedicht vorgelesen, welches er mir dann kopiert hat.

Ich war hungrig, und du hast einen humanitären Club ins Leben gerufen, um über meinen Hunger zu diskutieren. Vielen Dank.

Ich war im Gefängnis, und du hast dich leise in deine Kapelle geschlichen, um für meine Freilassung zu beten. Sehr nett.

Ich war nackt, und du hast dir Gedanken gemacht um die moralischen Auswirkungen meiner Erscheinung.Was hat das bewirkt?

Ich war krank, und du bist auf die Knie gefallen und hast Gott für deine Gesundheit gedankt. Aber ich habe dich gebraucht.

Ich war heimatlos, und du hast mir von der Liebe Gottes gepredigt.Ich wünschte du hättest mich mit nach Hause genommen.

Ich war einsam, und du hast mich alleine gelassen, um für mich zu beten. Warum bist du nicht geblieben?

Du wirkst so heilig, so eng mit Gott verbunden – aber ich bin noch immer hungrig und einsam, mir ist kalt, und ich habe noch immer Schmerzen.

Macht es dir etwas aus?

Ach ja, war übrigens eine richtig gute Bibelstunde heute. Du bist immer herzlich eingeladen! 🙂

16. JUMIKO in Stuttgart

Die 16. Jugendkonferenz für Weltmission findet am nächsten Sonntag, den 11. Januar, in der Neuen Messe Stuttgart statt. jumiko-2009-titel

Wenn nichts dazwischen kommt und das hoffe ich will ich auf jeden Fall wieder dahin. Schon letztes Jahr waren meine Frau und ich mit Freunden dort und ich muss sagen, dass mich einige Vorträge sehr bewegt und gesegnet haben. Du hörst den Missionaren zu und fragst dich was du noch hier in Deutschland machst. Da geben Leute ihr komplettes Hab und Gut auf, um für mehrere Jahre Deutschland zu verlassen um ihr Leben komplett der Arbeit für Gott zu weihen und ich plane wie ich mein Leben noch „bequemer“ gestalten kann. Was ist richtiger? Was ist wichtiger? Ich glaube insgeheim weiß ich es eigentlich schon…

Bin auf jeden Fall wieder auf die Berichte der Missionare und Prediger gespannt.

Im Laufe der Woche werde ich euch noch mitteilen, welchen Vortrag ich gerne hören möchte. Vielleicht laufen wir uns ja über den Weg… 🙂

Paul Washer – Schockende Predigt

Heute ist ein anderer Morgen. Ich bin nämlich erkältet und liege im Bett. Nicht weil ich so krank bin im Sterben liege, sondern weil es ganz einfach bequem ist…  🙂

Trotzdem will ich die Zeit sinnvoll nutzen. Vor einigen Monaten habe ich einen Link von einem sehr guten Freund gekriegt. Es war ein Youtube – Link zu einer Predigt.

Ist euch Paul Washer ein Begriff? Mir war er bis dahin unbekannt. Wenn ihr Zeit habt, schaut euch die Predigt an. Manchen wird sie nicht gefallen. Mein inneres wehrt sich auch dagegen. „Das ist doch viel zu hart, wie er redet etc.“

Ich weiß auch nicht wie die genaue Situation in den Staaten ist, doch ich finde, dass er einige Wahrheiten ausspricht die auch 100 % für Deutschland passen, für unsere Gemeinde passen.

Sei gesegnet mit dieser Predigt!

Finde es krass beim ersten Teil, dass er sagt dass viele von diesen Menschen in diesem Saal möglicherweise in der Hölle sein werden. Unwillkürlich frage ich mich: „Wo werde ich sein?“

Beim zweiten Teil finde ich es bemerkenswert wie er mit dem Applaus umgeht. Mir geht es oft so vielleicht auch dir?, dass ich doch die Bestätigung von den Leuten brauche. Nicht unbedingt in Form von einem Applaus aber in netten Worten. Was ist eigentlich wahre Demut?

Beim dritten Teil, geht er gegen die weit verbreitete Irrlehre an, dass ein Christ genau die gleichen Dinge tun darf, wie ein Mensch aus der Welt. Leider ist auch in meinen Kreisen eine Tendenz bemerkbar, dass immer mehr Dinge auf die leichte Schulter genommen werden. Natürlich bin ich da nicht außen vor…

Diese Predigt haben in der englischen Version schon fast 1.000.000 Menschen angeschaut. Ich weiß nicht, wie viele sie von Anfang bis Ende angeschaut haben, Fakt ist aber dass diese Predigt um die Welt gegangen ist.

Am Ende vom sechsten Teil sagte er dass es nur zwei Möglichkeiten für eine echte Erweckung gibt. Entweder eine totale Reformation der Lehre die gepredigt wird, oder eine Verfolung. Dann nämlich wird sich der Spreu vom Weizen trennen…

„Was werde ich sein? Spreu oder Weizen?