Schlagwort-Archive: Freunde

Hamburg – Schanzenviertel und Hafencity…

Hamburg. Tolle Stadt. Tolles Wetter. Hatten wir. Leider aber nur einen Tag.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, mal für ein paar Wochen in so eine richtige Großstadt zu ziehen.

So eine Stadt hat einfach Charme…

Advertisements

Der Sommer ist so langsam rum…

Schon einige Wochen, sogar Monate habt ihr nichts neues lesen können…

Muss ich mich dafür entschuldigen? Sagt ihr es mir… 🙂

Naja, so so langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu. Die Tage werden kürzer, die Sonne geht später auf und früher unter, es wird Herbst…

In diesen knapp zwei Monaten hatte ich sozusagen eine Sommerpause. Kreativitätspause möchte ich nicht sage, da ich nicht garantieren möchte und nicht kann dass sich irgendwas großartig verändern wird.

Mein Plan sieht so aus, dass ich wieder regelmäßig Artikel schreibe und wieder eine gewisse Kontinuität reinbringe. Reichlich unspektakulär also. Eine Änderung wird euch vielleicht in Zukunft auffallen. Es wird möglicherweise mehr Fotos geben. Ich habe mir nämlich letzte Woche eine neue Kamera zugelegt. Mal sehen ob es meine Fotos in den Blog schaffen, nachdem sie mein hartes Auswahlverfahren durchlaufen haben…

Ich möchte euch noch ein Erlebnis mitteilen, worüber ich jetzt noch nachdenke. Letzten Freitag haben zwei Freunde mit mir in dem gepachteten Garten meines Opas übernachtet gegrillt, geredet, gelacht, ernst gewesen, Gedanken ausgetauscht, kaum geschlafen… Irgendwann sind wir dann durch den stockfinsteren Wald meine Schienbeine schmerzen heute noch in den benachbarten Ort gelaufen. Wir sind runter an die Nagold, weil wir uns da was „ansehen wollten“. (Ein paar Insider wissen was ich meine…)

Jedenfalls war in der Nähe vom Fluss, auf dem Parkplatz ein Gruppe von acht türkischstämmiger Jungs (ein Italiener war dabei). Jedenfalls haben die uns gesehen und sind auch in die Nähe von dem Fluss gelaufen. Von einiger Entfernung haben die uns dann zugerufen mit einiger Aggresivität, was wir da wollen und wer wir sind.

War jedenfalls kurz ne recht angespannte Situation. Wir sind dann hoch aus dem Schatten auf sie zugelaufen und haben sie dann einfach in ein Gespräch verwickelt. Als erstes haben wir uns vorgestellt, wer wir sind und wo wir herkommen. Die haben schon ganz überrascht ausgesehen…

Was dann in den nächsten zweineinhalb Stunden geschehen ist, habe ich mir eine halbe Stunde zuvor nicht mal träumen lassen. Wir hatten eine extrem interessante, ehrliche und aufschlussreiche Unterhaltung.

Wir haben über Herkunft, Klischees, Prägungen, Ausdrucksweisen, Immigrationsprobleme, etc. gesprochen.Das tolle war, dass sie und wir sehr ehrlich geworden sind. War am Anfang noch eine gewisse Aggression zu spüren, hat sich das ganze in eine echte Debatte entwickelt. Ob die Jungs es so wie wir drei empfunden haben, kann ich nicht sagen. Es wäre aber super.

Die Jungs haben auf den ersten Blick ein nicht unbedingt vertrauenserweckenden Eindruck gemacht. Als wir uns dann aber verabschiedet haben, musste ich meinen Eindruck wesentlich korrigieren.

Ich würde mich sehr freuen diese Jungs nochmal zu treffen.

Ich habe an diesem Abend wieder mal lernen dürfen, dass unser Schubladendenken uns vor so vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen abhält, dass man fast traurig sein sollte.

In Zukunt möchte ich noch viel mehr auf Fremde, auch auf offener Strasse zugehen, und in ein Gespräch kommen. Ob es mir gelingt, oder nicht werdet ihr in Zukunt erfahren… 🙂

Vietnam – schon vorbei?

Wir sind zurück. Eigentlich schon seit Freitag, aber eben lag ich wach im Bett blöder Jetlag und mir sind die verschiedensten Gedanken durch den Kopf geschossen.

Gedanken der Dankbarkeit. Dankbarkeit für die letzten Wochen, generell die letzte Zeit. Dankbarkeit für mein Leben. Dankbarkeit für meine Frau, meine Familie, meine Geschwister.

Ich möchte versuchen, jetzt ein Fazit der Vietnam – Reise zu ziehen.

Es war der letzte oder vorletzte Tag in Saigon. Wir waren in der Stadt unterwegs. Es ist eine unglaubliche Stadt, mich wundert es immer noch dass der Verkehr nicht regelmäßig zusammenbricht.

Jedenfalls laufen wir, ich, durch die Straßen und mir kommt der Gedanke, dass ich noch problemlos einige Wochen dort bleiben könnte. Man brauch ja generell immer ein paar Tage bis man sich an die Gerüche von Fischsoße der Straße, die oft drückende Schwüle und Hitze und an das Leben gewöhnt. „Kaum“ ist es aber soweit, geht schon wieder der Flieger heim.

Wir hatten jetzt knapp drei Wochen Zeit um vom Norden in den Süden zu ziehen. Wir waren frei in der Entscheidung wo wir hinwollen, was wir machen wollen, was wir sehen wollen und was nicht. Was wir aber nicht wirklich bedacht haben, ist dass in Vietnam die Uhren anders ticken.

Für eine Strecke von 200 Km brauch man schnell vier bis fünf Stunden. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, dass es etwas länger dauert um 1700 Km zurückzulegen… 🙂

Was wahrscheinlich das beste an dieser Reise war, sind die Leute und die Gemeinschaft mit ihnen.

Ich bin mir sicher, dass es nicht mit allen Leuten möglich ist über eine Zeit von drei Wochen ein dermaßen gutes Verhältnis zu bewahren und zu vertiefen. Wir haben viele, viele Stunden gehabt, in denen wir uns über unsere Sichtweisen unsere Einstellungen unseren Glauben unterhalten haben.

Ich bin mir sicher, dass jeder von uns ein Stück verändert nach Hause gekommen ist.

Was mir ganz klar geworden ist, dass wir Menschen egal, wo wir sind doch recht viele Gemeinsamkeiten haben. Es gibt einfach ein paar Dinge die auf der ganzen Welt gleich sind.

Die Freude von Kindern. Die Freude über kleine Kinder. Das Lachen, das Menschen verbindet. Es wird überall gelacht und geweint. Auf der ganzen Welt wird geheiratet, wenn auch auf verschiedene Art und Weise. Auf der wahrscheinlich ganzen Welt wird Fussball gespielt und geliebt außer von mir :-). Auf der ganzen Welt finden Menschen Vespas schön. So schön, dass sie sie sogar an die Wand hängen. Die ganze Welt ist beschäftigt und wird schneller und schneller.

Mir fällt gerade auf, dass es nicht ganz einfach ist, die Reise in ein paar Sätze reinzupressen. Schaut euch einfach die Bilder an. Lasst sie auf euch wirken. Macht euch Gedanken welches Land auf Gottes schöner Erde ihr als nächstes besuchen wollt… 🙂

Eindruecke I …

Tag 7. Hue – schon einiges erlebt…

Wir haben eben in einem Hotel eingecheckt. Ist eigentlich schon ok hier – die Preise… 🙂 25 $ fuer ein Sechs-Personen-Zimmer. Sauber, gross und kuehl ist es noch dazu…

Wird schwierig die letzten Tage in Worte zu fassen…

Regen – viel Regen – auf der Strasse im Wasser bis zu den Knien – Sonne – viel Sonne – Hitze – sehr viel Hitze – Kuehle – nur im Hotel – und im klimatisierten Bus – gigantischer Sonnenuntergang – wunderschoene Sandbucht – Taxi-Fahrt ueber Cat Ba – Island – auf den Rollern – der Wind kuehlt unsere verschwitzte Kleidung – unehrliche Leute – Stimmung – laesst sich nicht trueben – wir sind alle gesund – gutes, neues interessantes Essen – leider nicht alles 🙂 – Sleeping Bus – gut geschlafen – in der Hitze – durch die Stadt – Hotel suchen – Roller reservieren – im Hotel einchecken – abladen – Post schreiben…Hanoi - Regen

Cat Ba Island

Backpacker...

Tag 3. Hanoi – in der Hitze, im …

Wir sind angekommen. Gestern abend sind wir in Hanoi gelandet. Davor hatten wir noch einen ca. fuenfstuendigen Aufenthalt in Seoul (Suedkorea). Anscheinend in einem besten Flughaefen der Welt. War ganz nett, wir konnten rumliegen wo wir wollten, Platz gab es nen Haufen…

Ich war echt gespannt auf die erste ‚Beruehrung‘ mit der vietnamesischen Hitze. Und die hat echt nicht auf sich warten lassen. Wenn man aus dem Flughafen rauskommt, ist es als ob man gegen eine Wand aus Hitze, Feuchtigkeit und Geruechen prallt.

Gewoehnungsbeduerftig – aber interessant. 🙂

Wir sind dann durch das naechtliche Hanoi direkt zu unserem Hotel gefahren. Wenn wir so ein Niveau weiterhin haben, werde ich mich sicher nicht beklagen. Huebsches, sauberes Zimmer mit Klimaanlage + Fruehstueck. Das ganze fuer ein paar Euro…

Meint ihr wir kriegen noch nen Rabatt, wenn ich die erschlagene Kakerlake aus unserem Bad reklamiere? 🙂

Es ist ja gerade Regenzeit in Vietnam, zumindest in einigen Teilen. Heute nachmittag hat sich ein huebsches Gewitter angekuendigt als wir in der Stadt waren.

Diesen Lauf, werde ich glaube ich mein Leben nicht vergessen. Wir zu sechst. Drei Maedels, drei Jungs. Durch die Stadt. Durch Baeche, kleine Fluesse. Wasserfaelle von den Daechern. Alles nass. Alles versteckt sich.

Alles? Wir nicht! Und unser Lachen… 🙂

Fotos folgen sobald ich nen Card-Reader habe…

Vietnam – bis in drei Wochen…

Es ist soweit. vietnamLetztes Jahr im Sommer waren wir zu sechst am Baggersee. Dort haben wir den Entschluss gefasst, nächstes Jahr zusammen reisen werden.

Ursprünglich war USA angepeilt. Irgendwann im Winter haben wir dann aber auf Vietnam gewechselt. Im Januar haben wir die Flüge gebucht. Trotzdem war das ganze noch in weiter Ferne.

Heute ist es soweit. Wir fliegen nach Vietnam. Ob ich von dort bloggen werde, wird sich zeigen… 🙂

Es wird keine Pauschal-Reise. Gebucht sind nur die ersten drei Nächte. Wir landen in Nordvietnam in Hanoi. Dann haben wir drei Wochen um nach Saigon zu kommen. Nur wir und unsere Rucksäcke.

Die Reise wird uns als Freunde noch mehr zusammenschweißen…

Was in diesen Tagen passiert, wird sich zeigen…

ICH FREUE MICH!!!! 🙂