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Hamburg – Schanzenviertel und Hafencity…

Hamburg. Tolle Stadt. Tolles Wetter. Hatten wir. Leider aber nur einen Tag.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, mal für ein paar Wochen in so eine richtige Großstadt zu ziehen.

So eine Stadt hat einfach Charme…

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Impressionen aus Teneriffa…

Meine Frau und ich sind eben aus unserem Trip von Teneriffa heimgekommen…

Leider ist so ne Woche immer sehr schnell rum. Ich konnte aber ein paar Bücher lesen, nachdenken, surfen oder sowas in der Art :-), bisschen rumknippsen, Sonne tanken und braun werden… 🙂

Meine Gattin hat mich beim Foto schießen unterstützt…

 

Fotosession am Morgen und am Abend…

Ast

Junge auf Fahrrad...

Sunset

Vietnam – schon vorbei?

Wir sind zurück. Eigentlich schon seit Freitag, aber eben lag ich wach im Bett blöder Jetlag und mir sind die verschiedensten Gedanken durch den Kopf geschossen.

Gedanken der Dankbarkeit. Dankbarkeit für die letzten Wochen, generell die letzte Zeit. Dankbarkeit für mein Leben. Dankbarkeit für meine Frau, meine Familie, meine Geschwister.

Ich möchte versuchen, jetzt ein Fazit der Vietnam – Reise zu ziehen.

Es war der letzte oder vorletzte Tag in Saigon. Wir waren in der Stadt unterwegs. Es ist eine unglaubliche Stadt, mich wundert es immer noch dass der Verkehr nicht regelmäßig zusammenbricht.

Jedenfalls laufen wir, ich, durch die Straßen und mir kommt der Gedanke, dass ich noch problemlos einige Wochen dort bleiben könnte. Man brauch ja generell immer ein paar Tage bis man sich an die Gerüche von Fischsoße der Straße, die oft drückende Schwüle und Hitze und an das Leben gewöhnt. „Kaum“ ist es aber soweit, geht schon wieder der Flieger heim.

Wir hatten jetzt knapp drei Wochen Zeit um vom Norden in den Süden zu ziehen. Wir waren frei in der Entscheidung wo wir hinwollen, was wir machen wollen, was wir sehen wollen und was nicht. Was wir aber nicht wirklich bedacht haben, ist dass in Vietnam die Uhren anders ticken.

Für eine Strecke von 200 Km brauch man schnell vier bis fünf Stunden. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, dass es etwas länger dauert um 1700 Km zurückzulegen… 🙂

Was wahrscheinlich das beste an dieser Reise war, sind die Leute und die Gemeinschaft mit ihnen.

Ich bin mir sicher, dass es nicht mit allen Leuten möglich ist über eine Zeit von drei Wochen ein dermaßen gutes Verhältnis zu bewahren und zu vertiefen. Wir haben viele, viele Stunden gehabt, in denen wir uns über unsere Sichtweisen unsere Einstellungen unseren Glauben unterhalten haben.

Ich bin mir sicher, dass jeder von uns ein Stück verändert nach Hause gekommen ist.

Was mir ganz klar geworden ist, dass wir Menschen egal, wo wir sind doch recht viele Gemeinsamkeiten haben. Es gibt einfach ein paar Dinge die auf der ganzen Welt gleich sind.

Die Freude von Kindern. Die Freude über kleine Kinder. Das Lachen, das Menschen verbindet. Es wird überall gelacht und geweint. Auf der ganzen Welt wird geheiratet, wenn auch auf verschiedene Art und Weise. Auf der wahrscheinlich ganzen Welt wird Fussball gespielt und geliebt außer von mir :-). Auf der ganzen Welt finden Menschen Vespas schön. So schön, dass sie sie sogar an die Wand hängen. Die ganze Welt ist beschäftigt und wird schneller und schneller.

Mir fällt gerade auf, dass es nicht ganz einfach ist, die Reise in ein paar Sätze reinzupressen. Schaut euch einfach die Bilder an. Lasst sie auf euch wirken. Macht euch Gedanken welches Land auf Gottes schöner Erde ihr als nächstes besuchen wollt… 🙂

Eindruecke I …

Gott sei Dank / der Arcus-Klinik sei Dank…

Was ich die letzten knapp zwei Wochen erlebt habe…

Dienstag letzte Woche. Schönes Wetter. Wieso nicht mit dem Bike in den Wald? Zeitig Feierabend gemacht. Davor ein paar Kumpels gefragt ob sie Lust haben auf ne hübsche, knackige MTB-Tour.

Als wir losgefahren sind waren wir dann auch nur zu zweit, was aber kein Problem war. Wenn der Mitfahrer topfit ist und dich eher noch mitzieht macht das Fahrradfahren gleich noch mehr Spaß.

Wir sind quer durch den Wald von Pforzheim über Birkenfeld zur Büchenbronner Höhe. Von dort ging es weiter durch den Wald und weiche Erde nach Langenbrand.

Dort habe ich vor drei Wochen einen richtig coolen, leicht versteckten Single-Trail quer durch den Wald entdeckt. Von Langenbrand nach Höfen. Einige genußvolle Kilometer. Dachte ich… 🙂

Irgendwo mitten im Wald, ich war außer Sichtweite, bin ich eine ca. 20 cm tiefe Spurrille gekommen. Keine Anhnung wie, ich hab mich irgendwie verhakt und bin einfach seitlich weggekippt.

Voll auf die Seite. Bin dann ca. 10 m auf dem Schotter gerutscht. Da war ich aber schon bewusstlos. Mein Kumpel meinte, dass ich dann ca. eine Viertelstunde lang ihm ständig drei, vier verschiedene Fragen gestellt habe. Er dachte dass ich ernsthaft „hängen“ geblieben bin…

Bin ich aber GOTT SEI DANK nicht… 🙂

Die Diagnose: Schlüsselbeinbruch, Gehirnerschütterung, aufgebissene Lippe (die genäht werden musste), einen Haufen Abschürfungen und blaue Flecken am ganzen Körper.

ABER ICH LEBE! DAFÜR BIN ICH GOTT UNENDLICH DANKBAR!

Mein Helm ist von innen geplatzt und von außen ordentlich verdellt. Es ist nicht schwer auszumalen, was wäre wenn ich keinen Helm angehabt hätte.

Ironischerweiße habe ich den Helm erst seit knapp sechs Wochen. All die Jahre davor kann man an einer Hand abzählen, wann ich einen Helm aufhatte. Nie ist mir was ernstes passiert…

Werde mir den gleichen Helm nochmal kaufen…

An dieser Stelle will ich noch ein riesiges Lob an meine Frau und ihren Arbeitsplatz aussprechen. Nur weil meine Frau mit dem Schulterspezialisten auf gutem Fuß ist, hat er mich noch in seinen Dienst reingeschoben, obwohl er schon Feierabend hatte…

Liebe Leser, wenn ihr mal eine Sportverletzung habt, sei es die Schulter, die Knie oder sonst was.

GEHT ZUR ARCUS KLINIK NACH PFORZHEIM… 🙂

Bin jetzt auf dem Weg der Besserung. Ich hoffe dass ich diesen Sommer noch Volleyball spielen kann… Jetzt sind aber erstmal sechs Wochen Sportverbot angesagt.

Das blöde ist aber, dass wir in drei Wochen für drei Wochen mit dem Rucksack nach Vietnam fliegen.

Wie auch immer – im schlimmsten Fall werde ich mein Gepäck auf Vitali, Edi und Ella meine Sherpas verteilen… 🙂

Viel passiert in den letzten Tagen…

Schon seit einigen Wochen keine Post mehr veröffentlicht. Wieso? Es ist sehr viel geschehen in meinem Leben.Grüner Vorhang

Aber der Reihe nach:

– Anfang Mai habe ich bei einer neuen Firma angefangen… (Dazu mehr in der nächsten Zeit…)

– Ich bin meinen Marathon gelaufen. Habe nicht meine Wunschzeit geschaft, weil ich am KM 30 starke Schmerzen im Fuß hatte. Hatte noch fast zwei Wochen danach Schmerzen im Fuß…  Musste zehn Kilometer humpeln,  aber ich hab ihn geschafft… 🙂

– Ich war in Portugal. In Peniche. Surfen. Wellenreiten. Nenn es, wie du willst. Es war eine gigantische Zeit.

Was brauch der Mensch eigentlich mehr als Gott, dem er danken kann, einen Partner mit dem er sich versteht, ein paar Freunde, mit denen man einiges reißen kann und gutes Essen? 🙂

Lagerfeuer am Strand...Wie gesagt die Zeit war großartig. Es ist unmöglich es in Worte zu formulieren, was diese Freiheit bedeutet. Du stehst auf wann du Lust dazu hast. Man frühstückst ausgiebigst miteinander. Hat schon am frühen Morgen eine intensive Unterhaltung.

Man geht ans Meer. In die Wellen. Nur du und dein Board. Ich kann übrigens jetzt surfen… Du hast Spaß, du reitest mit einem deiner besten Freunde die gleiche Welle, du erlebst Dinge die dich verändern, die deinen Lebensstil verändern…

Du gehst nachts in die Dünen. Du sitzt am Feuer. Du hörst das Meer, die Wellen rauschen…

Ich bin Gott dankbar für meine Freunde, für die Möglichkeiten, die er uns gibt, zu reisen, zu sehen, zu erleben…

In sechs Wochen geht es für drei Wochen nach Vietnam… 🙂