Tag 7. Hue – schon einiges erlebt…

Wir haben eben in einem Hotel eingecheckt. Ist eigentlich schon ok hier – die Preise… 🙂 25 $ fuer ein Sechs-Personen-Zimmer. Sauber, gross und kuehl ist es noch dazu…

Wird schwierig die letzten Tage in Worte zu fassen…

Regen – viel Regen – auf der Strasse im Wasser bis zu den Knien – Sonne – viel Sonne – Hitze – sehr viel Hitze – Kuehle – nur im Hotel – und im klimatisierten Bus – gigantischer Sonnenuntergang – wunderschoene Sandbucht – Taxi-Fahrt ueber Cat Ba – Island – auf den Rollern – der Wind kuehlt unsere verschwitzte Kleidung – unehrliche Leute – Stimmung – laesst sich nicht trueben – wir sind alle gesund – gutes, neues interessantes Essen – leider nicht alles 🙂 – Sleeping Bus – gut geschlafen – in der Hitze – durch die Stadt – Hotel suchen – Roller reservieren – im Hotel einchecken – abladen – Post schreiben…Hanoi - Regen

Cat Ba Island

Backpacker...

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Tag 3. Hanoi – in der Hitze, im …

Wir sind angekommen. Gestern abend sind wir in Hanoi gelandet. Davor hatten wir noch einen ca. fuenfstuendigen Aufenthalt in Seoul (Suedkorea). Anscheinend in einem besten Flughaefen der Welt. War ganz nett, wir konnten rumliegen wo wir wollten, Platz gab es nen Haufen…

Ich war echt gespannt auf die erste ‚Beruehrung‘ mit der vietnamesischen Hitze. Und die hat echt nicht auf sich warten lassen. Wenn man aus dem Flughafen rauskommt, ist es als ob man gegen eine Wand aus Hitze, Feuchtigkeit und Geruechen prallt.

Gewoehnungsbeduerftig – aber interessant. 🙂

Wir sind dann durch das naechtliche Hanoi direkt zu unserem Hotel gefahren. Wenn wir so ein Niveau weiterhin haben, werde ich mich sicher nicht beklagen. Huebsches, sauberes Zimmer mit Klimaanlage + Fruehstueck. Das ganze fuer ein paar Euro…

Meint ihr wir kriegen noch nen Rabatt, wenn ich die erschlagene Kakerlake aus unserem Bad reklamiere? 🙂

Es ist ja gerade Regenzeit in Vietnam, zumindest in einigen Teilen. Heute nachmittag hat sich ein huebsches Gewitter angekuendigt als wir in der Stadt waren.

Diesen Lauf, werde ich glaube ich mein Leben nicht vergessen. Wir zu sechst. Drei Maedels, drei Jungs. Durch die Stadt. Durch Baeche, kleine Fluesse. Wasserfaelle von den Daechern. Alles nass. Alles versteckt sich.

Alles? Wir nicht! Und unser Lachen… 🙂

Fotos folgen sobald ich nen Card-Reader habe…

Vietnam – bis in drei Wochen…

Es ist soweit. vietnamLetztes Jahr im Sommer waren wir zu sechst am Baggersee. Dort haben wir den Entschluss gefasst, nächstes Jahr zusammen reisen werden.

Ursprünglich war USA angepeilt. Irgendwann im Winter haben wir dann aber auf Vietnam gewechselt. Im Januar haben wir die Flüge gebucht. Trotzdem war das ganze noch in weiter Ferne.

Heute ist es soweit. Wir fliegen nach Vietnam. Ob ich von dort bloggen werde, wird sich zeigen… 🙂

Es wird keine Pauschal-Reise. Gebucht sind nur die ersten drei Nächte. Wir landen in Nordvietnam in Hanoi. Dann haben wir drei Wochen um nach Saigon zu kommen. Nur wir und unsere Rucksäcke.

Die Reise wird uns als Freunde noch mehr zusammenschweißen…

Was in diesen Tagen passiert, wird sich zeigen…

ICH FREUE MICH!!!! 🙂

Selbstgerechtigkeit – ein Problem der anderen?

Ich durfte am Freitag das Thema für die Jugendstunde machen… 🙂

In letzter Zeit verfestigt sich ein Gedanke in meinem Kopf. Ich habe ähnlich wie ihr eine christliche Erziehung mit allem drum und dran genossen. Schon früh sind alle möglichen Fragen aufgetaucht, wie z. B. wieso gehen wir nicht zu den Baptisten oder zu Pfingstgemeinde. Wieso gehen wir ausgerechnet in die Gemeinde Gottes?

Meinem Thema möchte ich vorrausschicken und ich hoffe, dass das auch deutlich durchkommt, dass ich gerne in diese Gemeinde gehe und meine Mitgeschwister liebe… 🙂

Zurück zu meiner Frage: Wieso ausgerechnet Gemeinde Gottes? Kommen wir eher wie andere Christen in den Himmel? Was qualifiziert uns denn? Was ist an unserer Gemeinde richtiger als an anderen Richtungen?

Viele meiner Fragen hat die Zeit beantwortet.

Ich bin so gut wie überzeugt davon, dass viele unserer Begründungen mit unserer Prägung, unserer Erziehung zu tun hat.

Ich bin ja in Kirgisien geboren. Ich weiß nicht ob in meiner Heimatstadt es noch andere Gemeinde gab. Ich weiß aber dass in Kasachstan, wo doch recht viele von euch bzw. euren Eltern herkommen, es viele christliche Gemeinden gab.

Ich denke dass auch recht häufig der Glaube der Familie von dem Dorf, bzw. der Stadt abhängig war, wo man herkam.

Was will ich damit sagen? Ich kann es nicht mit 100 % Sicherheit sagen, aber es klingt doch logisch, wenn ich behaupte, dass ich möglicherweise ein Baptist wäre, wenn ich vielleicht 27 km östlich von meinem Dorf im Nachbardorf aufgewachsen wäre.

Was wäre dann? Ich wäre ein Baptist, der treu Woche für Woche seine Gemeinde besucht. Und es wäre nichts Schlimmes dabei.

Letzten Dienstag waren wir auf der Beerdigung von Rita und Anita in Wolfsburg. Die beiden Mädels sind in die Immanuel Gemeinde gegangen. Das ist eine russland-deutsche Baptistengemeinde, die (so war mein Eindruck) fest in der Stadt Wolfsburg verankert und akzeptiert ist.

Mir hat die Art von Gottesdienst und auch die Lieder sehr gut gefallen. Alles war sehr gut und viel Liebe organisiert.

Die paar Stunden, die ich dort war reichen selbstverständlich nicht für ein festes Urteil und sicherlich hat auch diese Gemeinde Unstimmigkeiten und unterschiedliche Meinungen.

Wer bin aber ich, dass ich sagen kann ob die Gemeinde richtig oder falsch ist?

Ich habe mich diese Tage mit einer Person unterhalten. Sie ist nicht aus unserer Gemeinde, spiegelt aber sicherlich auch das Denken vieler Leute hier wieder.

Ich habe dieser Person von den beiden Mädels erzählt, dass sie auf die Bibelschule gegangen sind, sehr engagiert und beliebt waren usw.

Dann habe ich ihr auch ein paar Bilder gezeigt von ihnen. Auf diesen Bildern haben die Mädels Schmuck getragen.

Egal was diese Person davor gedacht hat, danach hatte ich das Gefühl, dass plötzlich die Mädels abgestempelt sind. So nach dem Motto: „Kann schon sein, dass sie sich Mühe gegeben haben – aber es wird bestimmt nicht für den Himmel reichen…“

Das hat mich traurig und zornig gleichzeitg gemacht.

Wer sind wir, wer ist dieser Mensch, dass wir andere Menschen verurteilen können?

Jesus sagt im Johannes-Evangelium (Joh: 8,7):

„Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“

Geschichte von der Ehebrecherin ab Vers 1-11

Das hätte ich diesem Menschen sagen sollen.

Paulus schreibt im Römberbrief (Römer 2,1) :

„Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest! Denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe!

Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend über die ergeht, welche so etwas verüben.“

Paulus schreibt fast so darüber, als ob es sich um ein Verbrechen handelt. Es ist eine Sünde.

Wenn ihr euch mit jemandem unterhaltet und das Gespräch in eine Ebene nach Motto, „Hast du die gesehen, oder jenes gehört“ rutscht, denkt immer daran, jeder soll seinen eigenen Balken aus dem Auge ziehen, bevor er den Splitter aus dem Auge des Bruders ziehen kann.

Eine Erfahrung habe ich meinem langen Leben gemacht. Wenn du einem echten Kind Gottes begegnest. Sei er schwarz oder weiß, von der Gemeinde Gottes oder der Brüdergemeinde, du wirst Gemeinschaft mit ihm haben können.

Das ist ein sehr deutliches Indiz. Ich kenne einfach zu viele Menschen, mit denen man stundenlang über die Rocklänge, den Gottesdienststil etc. diskutieren kann, mit denen ich aber leider noch nie eine Andacht oder ein Gebet haben durfte.

Liegt euch vielleicht noch ein Gedanke auf dem Herzen? Wo begegnet ihr einer gewissen Selbstgerechtheit und Arroganz in eurem Leben?

Im Matthäus Evangelium (Matth. 7,1+2) steht:

“Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet ! Denn mit demselben Gericht, mit dem Ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr anderen zumeßt, wird auch euch zugemessen werden.“

Auf einem Blog habe ich sinngemäße folgendes gelesen: „Vielleicht sollten wir einfach mal anfangen Gott selbst entscheiden zu lassen, wer mal eines Tages bei ihm sein wird und wer nicht.

Gott sei Dank / der Arcus-Klinik sei Dank…

Was ich die letzten knapp zwei Wochen erlebt habe…

Dienstag letzte Woche. Schönes Wetter. Wieso nicht mit dem Bike in den Wald? Zeitig Feierabend gemacht. Davor ein paar Kumpels gefragt ob sie Lust haben auf ne hübsche, knackige MTB-Tour.

Als wir losgefahren sind waren wir dann auch nur zu zweit, was aber kein Problem war. Wenn der Mitfahrer topfit ist und dich eher noch mitzieht macht das Fahrradfahren gleich noch mehr Spaß.

Wir sind quer durch den Wald von Pforzheim über Birkenfeld zur Büchenbronner Höhe. Von dort ging es weiter durch den Wald und weiche Erde nach Langenbrand.

Dort habe ich vor drei Wochen einen richtig coolen, leicht versteckten Single-Trail quer durch den Wald entdeckt. Von Langenbrand nach Höfen. Einige genußvolle Kilometer. Dachte ich… 🙂

Irgendwo mitten im Wald, ich war außer Sichtweite, bin ich eine ca. 20 cm tiefe Spurrille gekommen. Keine Anhnung wie, ich hab mich irgendwie verhakt und bin einfach seitlich weggekippt.

Voll auf die Seite. Bin dann ca. 10 m auf dem Schotter gerutscht. Da war ich aber schon bewusstlos. Mein Kumpel meinte, dass ich dann ca. eine Viertelstunde lang ihm ständig drei, vier verschiedene Fragen gestellt habe. Er dachte dass ich ernsthaft „hängen“ geblieben bin…

Bin ich aber GOTT SEI DANK nicht… 🙂

Die Diagnose: Schlüsselbeinbruch, Gehirnerschütterung, aufgebissene Lippe (die genäht werden musste), einen Haufen Abschürfungen und blaue Flecken am ganzen Körper.

ABER ICH LEBE! DAFÜR BIN ICH GOTT UNENDLICH DANKBAR!

Mein Helm ist von innen geplatzt und von außen ordentlich verdellt. Es ist nicht schwer auszumalen, was wäre wenn ich keinen Helm angehabt hätte.

Ironischerweiße habe ich den Helm erst seit knapp sechs Wochen. All die Jahre davor kann man an einer Hand abzählen, wann ich einen Helm aufhatte. Nie ist mir was ernstes passiert…

Werde mir den gleichen Helm nochmal kaufen…

An dieser Stelle will ich noch ein riesiges Lob an meine Frau und ihren Arbeitsplatz aussprechen. Nur weil meine Frau mit dem Schulterspezialisten auf gutem Fuß ist, hat er mich noch in seinen Dienst reingeschoben, obwohl er schon Feierabend hatte…

Liebe Leser, wenn ihr mal eine Sportverletzung habt, sei es die Schulter, die Knie oder sonst was.

GEHT ZUR ARCUS KLINIK NACH PFORZHEIM… 🙂

Bin jetzt auf dem Weg der Besserung. Ich hoffe dass ich diesen Sommer noch Volleyball spielen kann… Jetzt sind aber erstmal sechs Wochen Sportverbot angesagt.

Das blöde ist aber, dass wir in drei Wochen für drei Wochen mit dem Rucksack nach Vietnam fliegen.

Wie auch immer – im schlimmsten Fall werde ich mein Gepäck auf Vitali, Edi und Ella meine Sherpas verteilen… 🙂

Viel passiert in den letzten Tagen…

Schon seit einigen Wochen keine Post mehr veröffentlicht. Wieso? Es ist sehr viel geschehen in meinem Leben.Grüner Vorhang

Aber der Reihe nach:

– Anfang Mai habe ich bei einer neuen Firma angefangen… (Dazu mehr in der nächsten Zeit…)

– Ich bin meinen Marathon gelaufen. Habe nicht meine Wunschzeit geschaft, weil ich am KM 30 starke Schmerzen im Fuß hatte. Hatte noch fast zwei Wochen danach Schmerzen im Fuß…  Musste zehn Kilometer humpeln,  aber ich hab ihn geschafft… 🙂

– Ich war in Portugal. In Peniche. Surfen. Wellenreiten. Nenn es, wie du willst. Es war eine gigantische Zeit.

Was brauch der Mensch eigentlich mehr als Gott, dem er danken kann, einen Partner mit dem er sich versteht, ein paar Freunde, mit denen man einiges reißen kann und gutes Essen? 🙂

Lagerfeuer am Strand...Wie gesagt die Zeit war großartig. Es ist unmöglich es in Worte zu formulieren, was diese Freiheit bedeutet. Du stehst auf wann du Lust dazu hast. Man frühstückst ausgiebigst miteinander. Hat schon am frühen Morgen eine intensive Unterhaltung.

Man geht ans Meer. In die Wellen. Nur du und dein Board. Ich kann übrigens jetzt surfen… Du hast Spaß, du reitest mit einem deiner besten Freunde die gleiche Welle, du erlebst Dinge die dich verändern, die deinen Lebensstil verändern…

Du gehst nachts in die Dünen. Du sitzt am Feuer. Du hörst das Meer, die Wellen rauschen…

Ich bin Gott dankbar für meine Freunde, für die Möglichkeiten, die er uns gibt, zu reisen, zu sehen, zu erleben…

In sechs Wochen geht es für drei Wochen nach Vietnam… 🙂

Sommerregen – Sommergewitter…

Durch den Regen – durch den Wald – Wasser – von oben – überall – im Gesicht – an den Armen – in den Ohren – Sommerregen – die Gewalt – ein Element – Lebendigkeit – am ganzen Körper – mit allen Sinnen – durch die Stadt – die Menschen verstecken sich vor dem Wasser – bin ich der einzige der sich freut? – Blitze – Donner – Angst – trifft er mich? – die Sekunden zählen – x 360 m/s – ganz schön nah das Gewitter – ich bin ihm ausgesetzt – noch einige Kilometer heim – das Training – die Pflicht – der Marathon – am Sonntag – ich schaffe es – nach Hause – den Marathon – das Wasser läuft die Straße runter – über die Wege – die Kreuzungen – Pfützen – kleine Seen – nass bin ich sowieso – mit beiden Füßen durch die Seen – die Leute schauen – verstecken sich – einige lachen – ich bin dafür lebendig – und dankbar – am Leben zu sein – es wird Sommer – man spürt es – der Regen ist warm – eben war er noch kalt – man kommt nach Hause – war ich baden? – unter die Dusche – ans Notebook – Training auswerten – lockere 11 km – Artikel schreiben – grinsen… DANKE GOTT!