Vom Mond geweckt…

Es ist Nacht und ich bin wach. Ok, ein paar Vögel zwitschern schon, dass bedeutet, dass der nächste schöne Tag nicht lange auf sich warten lässt. Schon einmal habe ich einen Artikel geschrieben, weil ich nicht schlafen konnte.

Wieder ein Tag an dem ich eigentlich ausschlafen könnte (muss schon erst so gegen neun Uhr aufstehen) und da liegt man wach im Bett, dreht sich und wälzt sich, denkt nach, sinnt nach, macht sich Gedanken, verwiFast Vollmond...rft Gedanken, es kommen Ideen zu verschiedenen Sachen, man möchte diese Ideen teilen, leider schläft aber meine Frau selig, anrufen geht auch nicht, weil jeder normale Mensch gerade schläft und ich kann es auch niemandem verübeln, deswegen sitze ich um kurz vor sechs Uhr am Notebook und tippe diese Zeilen und mache verwackelte, verrauschte hübsche Bilder wie dieses.

Zumindest versuche ich es. Bitte verzeiht mir das starke Rauschen, da kommt einfach meine gute, kleine IXUS an ihre Grenzen. Da macht man sich schon langsam über die Vorzüge einer Spiegelreflexkamera mit hoher Lichtempfindlichkeit und Stativ seine Gedanken. Naja, alles zu seiner Zeit…

Die verschiedensten Dinge spuken mir im Kopf rum. Habe mich vorhin mit einem sehr guten Freund unterhalten. Er geht Ende August für ein Jahr nach Uganda. Dort wird er der einzige Weiße im Dorf sein. Das alleine wird eine Herausforderung sein, aber eine noch größere Herausforderung wird auf jeden Fall die Verantwortung sein, die er zu tragen hat. Er ist für die Ziegenzucht zuständig und muss noch einen Haufen andere Aufgaben übernehmen.

Als wir uns unterhalten haben, meinte ich zu ihm, dass ich ihn beneide. Im positiven Sinne. Aber auch hier gilt. Alles zu seiner Zeit…

Diese Woche habe ich den Prediger gelesen. Ich liebe einfach dieses Buch der Bibel. Wenn ihr es noch nicht gelesen habt, dann tut es in nächster Zeit. Wenn ich die Wahl hätte ein oder zwei Bücher bzw. Briefe mit auf eine einsame Insel zu nehmen, ich würde mich wahrscheinlich für den Prediger und den Jakobusbrief entscheiden.

Ich liebe an diesen Büchern den Bezug zur Realität. Da wird über Dinge gesprochen, die dir, die mir jeden Tag begegnen, womit wir konfrontiert werden.

Was mich ganz genau beschäftigt ist das „haschen nach Wind“, dass Salomo öfters erwähnt. Ich denke, wenn es irgendein Mensch beurteilen kann, ob es sich lohnt nach Geld, Macht und Ruhm irdischen Dingen zu streben, dann wird es Salomo sein.

Er hatte alles. Er war der weißeste und ich glaube auch reichste Mensch seiner Zeit. Er musste sich um nichts Sorgen machen. Er musste nur mit seinem kleinen Finger winken, damit irgendwo ein neues Haus für ihn gebaut wird, oder er einen neuen Sportwagen Pferdewagen haben möchte.

Geht es nur mir so, dass ich manchmal mit dem Gedanken spiele, wie es wäre mal einen Tag so zu sein…

Ist es wirklich so toll?

Wahrscheinlich wird man aber noch viel eher nachts wach liegen, weil man sich Sorgen macht wie man sein ganzes Geld zusammenhält…

Deswegen hat er recht. Alles „haschen nach Wind“…

Langsam werden meine Augen wieder schwerer :-). Ich denke ich lege mich wieder hin um noch ein paar knapp drei Stunden zu schlafen…

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag. Genießt das Wetter und die Sonne!

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Eine Antwort zu “Vom Mond geweckt…

  1. kann alles sehr gut nachvollziehen, toll…manche freunde erzählten mir das sie auch „vom Mond“ geweckt sind am Karfreitag…das gute daran, sie haben nicht Geld gezählt:)

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