Back to the roots…

Zurück zu den Wurzeln. Dieser Gedanke kommt mir, wenn ich an die aktuelle Wirtschaftssituation denke. Ich hoffe das wird jetzt kein weiterer „Schwarzmalerei-Artikel“… 🙂

Unternehmen, die bisher solide aufgestellt waren, müssen sich momentan umschauen. Aufträge bleiben aus, somit fehlt auch das Geld für neue Investitionen. Das ganze dreht sich im Kreis und schon haben wir ihn – den Teufelskreis.

In der Firma in der ich arbeite, hat das ganze einfach so, aus dem nichts, angefangen. Das letzte Jahr ging bestens los, bis zu den Sommerferien. Danach hatten wir einen abrupten Auftragseinbruch. Es kommt ja schon mal vor, dass es Höhen und Tiefen gibt, aber noch nie in diesem Umfang und dieser Zeit.

Wieso zurück zu den Wurzeln?

Wir müssen uns wieder darauf besinnen, worauf es wirklich im Leben ankommt. In den letzten Jahren wurde einfach zu viel Geld für zu viele unnötige Dinge ausgegeben. Sei es im Geschäfts- oder Privatleben. Gott sei Dank geht es uns noch sehr gut.

Ein Freund von mir meinte, dass im September ca. ein Drittel unserer Bekannter ohne Job dastehen wird. Hört sich nicht unbedingt gut an, oder? Die Zeit wird zeigen, ob er recht hat. Ich hoffe nicht.

Trotzdem werden wir einige Dinge auf den Prüfstand stellen, ob wir sie tatsächlich benötigen, oder ob wir unter Umständen darauf verzichten können… McLaren SLR

Welche Dinge werden übrig bleiben? Dinge die wertvoll aber kostenlos sind. Dinge wie Freundschaften, Beziehungen, Familie.

Wir werden hoffentlich wieder die Natur, die Schöpfung bewusster wahrnehmen.

Dinge, wie ein dickes Auto oder ein schickes Haus, werden mehr und mehr die Bedeutung verlieren, wenn man sich plötzlich mit Existenzängsten rumschlagen muss.

Mir tun ganz aufrichtig die Leute leid, die sich vor kurzem in eine größere Investion gestürzt haben. Ob es nun ein Auto, ein Haus, oder die neue Wohnwand ist, ist nebensächlich. Plötzlich müssen nämlich einige von ihnen um ihren Job bangen.

In Zukunft wird man Dinge erst kaufen, wenn man das Geld mühsam gespart hat. Wenn ich mir eine bestimmte Sache nicht leisten kann, dann sollte ich einfach die Finger davon lassen. Punkt.

Wenn wir unsere Eltern und Großeltern fragen wie sie früher Investitionen finanziert haben, da wird in den seltensten Fällen als Antwort „Die Bank“ kommen.

Deswegen „back to the roots…“

Ist jetzt doch etwas schwarzmalerisch geworden… 😉 es lag mir aber auf dem Herzen…

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