Was ist Glück?

Kennt ihr die Zeitschrift „Brand eins„? (Die haben übrigens ein super Online-Archiv…)

Das ist eine Wirtschaftszeitung, die einmal im Monat erscheint. Die Autoren behandeln in einer Ausgabe immer ein bestimmtes Thema…

Durch meinen tollen Job habe ich das Vorrecht, diese Zeitschrift zu abonnieren…  🙂

Das Thema der aktuellen Ausgabe ist Glück. Gustav Gans

Was ist Glück? Wie werde ich glücklich?

Das sind die Fragen, die sich auch die Redakteure und Autoren gestellt haben. Noch habe ich die Zeitschrift nicht durch, muss ja noch bisschen arbeiten aber ich habe schon ein paar interessante Erkenntnisse gewonnen.

Oder besser, durch das Lesen der Artikel habe ich mich teilweise bestätigt gefühlt auf dem richtigen Weg zu sein…

Das soll jetzt nicht überheblich oder vermessen klingen, nur ich denke dass wir Christen ein paar wichtige Voraussetzung zum Glücklichsein haben.

Ihr merkt, ich setze Christsein und automatisches Glück nicht voraus. Dazu kenne ich leider zu viele Christen, die mit einer Miene und einer Stimmung durch ihr Leben gehen, als ob sie keinen, wirklich keinen Grund zur Freude hätten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Jesus nicht auf die Welt gekommen ist, damit wir mit einer Trauermiene durch die Welt ziehen. Wir sollen viel eher unsere Mitmensche für ihn begeistern! Darauf werde ich aber ein andermal näher drauf eingehen.

Ok, was macht uns also glücklich?

– Beziehungen, Freundschaften und Netzwerke pflegen

Allein wenn ich mich schon regelmäßig in der Gemeinde, in meiner Freizeit, mit meinen Freunden treffe, erfülle ich schonmal einen ganz wichtigen Punkt. Gott sei Dank, habe ich das Glück, dass meine besten Freunde in meine Gemeinde gehen.

Im Alltag bedeutet das für mich, dass ich nicht extra Freunde zum Sportmachen, zum Beten, zum Reisen, für Gespräche habe… Nein, mit den meisten meiner engeren Freunde kann ich alles verbinden, alles zusammenbringen… Ich muss mich nicht ständig „umstellen“.

– Geld macht nicht glücklich

Gut das ist definitiv richtig, aber kein Geld macht auch nicht glücklich.

Was ich damit sagen schreiben will, Geld macht immer nur bis zu einem bestimmten Punkt glücklich.

Amerikanische Wissenschaftler, Britische Forscher Es wurde auf welchem Weg auch immer:-) herausgefunden, dass Geld nur bis zur Summe von 20.000 € glücklich macht. Danach ist eine Schwelle erreicht, die unser Glück nicht steigen lässt.

Ich denke das hängt damit zusammen, dass man einfach ein bestimmtes Grundeinkommen benötigt um wenigstens für die Ernährung, Kleidung seiner Familie zu sorgen. Auch ein festes Dach ist natürlich nicht schlecht.

Sind die Grundbedürfnisse allerdings befriedigt und es ist noch bisschen Geld übrig, kommt der Konsum ins Spiel. Und damit auch das Vergleichsdenken. Der andere hat etwas, was ich nicht habe usw. usf.

Ob es sich jetzt um ein Haus, ein Auto oder um die neue Uhr des anderen handelt, ist erstmal nebensächlich.

Wir müssen einfach begreifen, dass Vergleichen nicht glücklich macht. Komischerweise denken wir Menschen auch häufig, dass der Nachbar oder der Kollege viel glücklicher ist. Sie / er hat ein viel spannenderes und abwechslungsreicheres Leben. Außerdem führt das Ehepaar Soundso ein viel glücklichere Beziehung.

Schwachsinn. Das Problem ist ganz einfach. Wir können einfach nicht in die Gedankenwelt und das Leben des anderen reinschauen, deswegen denken wir, dass es ihm besser geht.

Eine Lösung habe ich leider nicht parat aber eines kann ich euch empfehlen. Schaut nicht immer voller Neid auf das Leben des anderen.

Ihr habt schon ein schönes Leben. Ihr müsst nur den Blick dafür entwickeln.

Was mich zu so einer Aussage bewegt? Schreibt euch einfach ab heute jeden Abend fünf Dinge auf, die euch an diesem Tag gefallen haben.

Ihr werdet schnell merken, dass es euch gar nicht so schlecht geht…  Hab ich auch aus der Brand eins 🙂

Merke gerade, dass dies ein herrlich subjektiver Artikel ist… 🙂

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2 Antworten zu “Was ist Glück?

  1. … und so ein subjektiver Artikel ist auch mal gut.

    „Haben oder Sein“ …
    Das „Sein“ genügt eigentlich, wenn die Grundbedürfnisse („Haben“) befriedigt sind. Und die sind für die meisten von uns weit über-befriedigt. Alles andere steckt in einem selbst.

    Fünf Dinge pro Tag ist nicht viel. Da ist bestimmt mehr drin. 😉

  2. Pingback: Geld - ein heikles Thema?! « Gedanken zum Leben

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