Christenverfolgung: ein aktuelles Weltproblem

Gestern habe ich über die Christenverfolung in Indien geschrieben…

Was ich nicht wusste: gestern war auch weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen…

„Zufälligerweise“ (gibt es überhaupt Zufälle) habe ich heute auf Readers Edition einen passenden Artikel gelesen.

Wenn ihr nähere Infos haben wollt…open-doors-logo

Open Doors – Im Dienst der vefolgten Christen weltweit  

Zur Geschichte der Verfolgung auf Wikipedia

Wenn ich sowas lese, überkommt mich immer so ein extremes Gefühl der Ohnmacht. Was kann ich als „kleiner Mann“ dagegen tun?

Beten? Auf jeden Fall! Aber ist das wirklich genug?

Ich führe hier mein tolles, bequemes Leben. Plane vielleicht, welches Land ich als nächstes anschauen möchte, während Menschen, die an den gleichen Jesus wie ich glauben, sterben müssen, fliehen müssen oder gefoltert werden…

Leider stelle ich aber immer wieder fest, was ich doch für ein ignoranter Typ bin.

Lese ich einen Bericht über einen verfolgten Christen, bin ich immer sehr ergriffen. Das Gefühl verfliegt aber in der Regel sehr schnell…

Die Schuld will ich aber nicht allein auf unsere Wohlstands-Gesellschaft schieben.

Ich will viel bewusster danken, noch bewusster für meine Geschwister beten…

Kennt ihr diese Gedanken? Geht es euch ähnlich?

Advertisements

Eine Antwort zu “Christenverfolgung: ein aktuelles Weltproblem

  1. Hallo,
    es geht mir ähnlich. Das Gefühl der Ohnmacht drängt sich auf, will seinerseits verdrängt sein, damit der Kopf wieder frei wird für das, was im eigenen Leben gerade dran ist.

    Beten hilft. Gebet ersetzt zwar keine Tat, aber ebenso gibt es keine Tat, die das Gebet ersetzt (Bonhoeffer).

    Was man sonst tun kann: Die genannten Einrichtungen unterstützen (personell, finanziell), Briefe/Karten an Gefangene schreiben, öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen (wie ich es mit dem Artikel versucht habe), sich an Politiker wenden und die Berücksichtigung der wichtigen Frage der Religionsfreiheit bei Verhandlungen mit Vertretern von in dieser Hinsicht kritischen Ländern erbitten.

    Das wichtigste: In der Liebe bleiben, damit sich das Herz nicht verhärtet. An Paulus denken, der vom Verfolger zum Apostel wurde. Und daraus die Gewissheit haben: Für Gott ist nichts unmöglich!

    Herzliche Grüße,
    Josef Bordat

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s