Dankbarkeit? Wofür?

In den letzten Tagen ist mir wieder bewusst geworden wie gut es mir eigentlich geht.

Der eine und der andere wird jetzt behaupten, dass er das immer vor Augen hat.

Ich persönlich aber finde es in unserer schnelllebigen Zeit manchmal recht schwer innezuhalten und Pause zu machen.

Wir werden den ganzen Tag mit Eindrücken, Bildern und Nachrichten bombardiert. Ständig wird uns vor Augen gehalten, dass es so viele Millionen Arbeitslose gibt und das wir der nächste sein könnten. Dass unser Geld immer weniger wert ist. Oder dass die Konjunktur sich wieder deutlich abkühlen wird.

Sprich wir werden wir täglich mit Ängsten konfrontiert. Wir bekommen Angst, dass es uns nicht mehr lange so gut gehen wird, wie im Moment.

Dass es aber Plätze auf dieser Welt gibt, wo es nicht um Konjunkturabkühlung, Einbrechen der Finanzmärkte etc. geht, ist vielen gar nicht bewusst.

Dass jeden Tag Zehntausende von Menschen verhungern, weil sie nichts zum Essen haben, dass interessiert uns häufig gar nicht mehr.

Genau so wie die vielen kleinen und großen Kriege auf der Welt. Sie sind normal geworden, durch die tägliche Berichterstattung.

Vielleicht sollten wir uns einfach öfter mal ins Gedächtnis rufen, was wir eigentlich hier in Deutschland alles haben.

Ich behaupte mal das keiner der Leser dieses Blogs hungern oder verdursten muss. Genauso wenig wie im Kalten sitzen und frieren.

Die Liste kann man unendich fortsetzen, aber allein diese Tatsachen unterscheiden Dich von einigen Milliarden Menschen auf dieser Erde.

Danke Gott. Danke für mein Leben.

 

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Eine Antwort zu “Dankbarkeit? Wofür?

  1. Ja DANKE Herr! Mir wurde dies einmal so richtig bewusst, als ich vor 15 Jahren in der Tschechei und Polen arbeiten musste. Als ich zurück kam und in einer der großen Coburger Schlachtereien einkaufen ging, da gingen mir die Augen über!

    Danke für all den Überfluss hier, für all das Essen und den Luxus wie Internet und all die Medien. Aber vor allem für einen warmen Schlafplatz, einen heißen Kaffee, ein sauberes Klo, eine heiße Dusche, ein Auto. DANKE für die Möglichkeit vollkommen gefahrfrei sagen zu können dass man dich liebt. Das man einfach so eine Gemeinde aufsuchen kann. Ach es ist einfach zuviel um alles aufzuzählen.

    DANKE!

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